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Allgemeines

Der Leichtathletikkreis Rhein-Lahn ehrte seine Besten

Eine stattliche Zahl von Sportlern aller Altersstufen wurde geehrt
Eine stattliche Zahl von Sportlern aller Altersstufen wurde geehrt

Zur Ehrung der erfolgreichsten Leichtathletinnen und Leichtathleten des Jahres 2017 hatte der Kreisvorsitzende Klaus-Dieter Welker am Wochenende in das Dorfgemeinschaftshaus in Scheidt eingeladen. Unter den Gästen konnte er den Vorsitzenden des Leichtathletikverbandes Rheinland Klaus Lotz, den Sportkreisvorsitzenden Werner Hölzer, Landrat Frank Puchtler und den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Diez Michael Schnatz begrüßen. In seinem kurzen Rückblick wies er noch einmal auf die Höhepunkte der abgelaufenen Saison hin.
Ein wachsendes Problem ist, dass viele der zahlreichen guten Nachwuchsathleten und -athletinnen in der Aktivenklasse nicht mehr zur Verfügung stehen. Sie verlassen den Kreis zum Studium und zur Berufsausbildung bzw. üben ihren Beruf an weit entfernten Orten aus. So konnte in Scheidt von den acht  eingeladenen Frauen und Männern nur Martina Schiebel (LG Lahn-Aar-Esterau) geehrt werden. Zwei der erfolgreichsten Aktiven aus dem Kreis starten ab 2018 für Vereine in anderen Landesverbänden: Nadja Mesloh – von Beruf Polizistin in Hessen – wechselt vom TV Bad Ems zur SG Eintracht Frankfurt, und Abdi Uya Hundessa (Diezer TSK Oranien) wird zukünftig für den TSV Schott Mainz starten.
Als Mannschaft des Jahres wurde die 3 x 800 m – Staffel des Diezer TSK Oranien mit Benita Blöcher, Sophia Heinemeyer und Olivia Gürth geehrt. Die der Mädchen wurden Rheinland-Pfalz-Meisterinnen der weiblichen Jugend U 16.
Liste der Geehrten: Aktive: Lorenz Kristja, Lars Mesloh, Rebecca Puggé, Nadja Mesloh (alle TV Bad Ems), Stefanie Sass, Martina Schiebel (beide LG Lahn-Aar-Esterau), Marek Spriestersbach, Abdi Uya Hundessa (beide Diezer TSK Oranien).
Jugend: Emily Diede, Dominik Willrich, Maximilian Löffler (alle TV Bad Ems), Olivia Gürth, Benita Blöcher, Leonie Kah, Antonia Bauch (alle Diezer TSK Oranien), Finn Wöll, Finn Wöll (LG Einrich), Lukas Enken, Florian Weiß (beide TG Oberlahnstein), Madlen Meller, Tony Phan (beide LG Lahn-Aar-Esterau), Theodor Sauer-wein (TV Weisel).
Seniorinnen und Senioren:  Marcel Willig, Ruth Bösinger, Sascha Kreckel, Ingrid Geil, Sibille Ohlemacher, Katja Danowski (alle TuS Niederneisen), Nicole Hörl, Katharina Zocholl, Dr. Wolfgang Schaefer (alle Diezer TSK Oranien), Marc Ringelstein, Norman Erpenbach (beide LG Einrich), Zdenka Kirsch (TV Nassau).
Ein Höhepunkt für die jüngsten Leichtathleten der Jugend U 14 sowie der Kinder U 12, U 10 und U 8 ist die Ehrung der drei Ersten der Jahrgänge 2004 bis 2011 mit der Urkunde und Medaille des Voba – Grand Prix. Gewertet werden bei diesem Wettbewerb die Ergebnisse aus ganz unterschiedlichen Wettbewerben bei verschiedenen Veranstaltungen. Fast alle der 48 eingeladenen Jugendlichen und Kinder nahmen ihre Auszeichnungen strahlend entgegen. Die Namen können auf der Homepage des Leichtathletikkreises Rhein-Lahn nachgelesen werden.


Leichtathletik Kreistag 2017

Sollten Sie Fragen zu meinem Bericht haben, so bitte ich Sie, diese im Anschluss an meinen Bericht zu stellen. Vielleicht wird ja die eine oder andere Frage im Rahmen des Berichtes schon beantwortet.

Die Arbeit im Vorstand bestand im Wesentlichen aus

  • Vorstandssitzungen
  • Ausübung der Verbandaufsicht bei kreisinternen Sportfesten
  • der Sportlerehrung in Bad Ems
  • Erstellung der Kreis-Bestenliste / Ehrentafel des LA-Kreises Rhein Lahn
  • Erstellung zahlreicher Presseberichte
  • Unterstützung der Vereine bei der Durchführung von Sportfesten, etc.

Das Jahr 2017 war wieder ein Jahr mit vielen und großen Aktivitäten

  • 30 Leichtathletikveranstaltungen inklusive der Volksläufe im Rhein-Lahn-Kreis
  • Dabei
    Deutsche Meisterschaft im Bahngehen in Diez am 16.09.2017
  • die Rheinlandmeisterschaft der Blockwettkämpfe (TV Bad Ems am 21.05.2017)
  • die offene Rheinlandmeisterschaft im Hindernislauf (Diezer TSK Oranien am 03.06.2017)
  • die Rheinlandmeisterschaft Team mit Kreisvergleich KiLa (TV Bad Ems am 23.09.2017)
  • die gemeinsamen Kreismeisterschaften der Kreise Limburg-Weilburg, Westerwald, Rheingau Taunus und Rhein-Lahn am 06.05.2017 in Michelbach

Hiermit möchte ich mich besonders bei den ausrichtenden Vereinen und da schließe ich auch die Vereine ein, die neben den Kreismeisterschaften auch andere Sportfeste bzw. Laufveranstaltungen geplant, organisiert und durchgeführt haben mit ein, bedanken. Ein weiteres Dankeschön gilt den vielen Kampfrichtern, die in ihrer Freizeit auf dem Sportplatz standen und als Zeitnehmer, Starter, Weitenmesser, Schreiber und Ordner über viele Stunden im Einsatz waren.

Nach der ausgefallenen Kreishallenmeisterschaft 2016 fand in diesem Jahr unter der Federführung der LG Einrich wieder eine Hallenmeisterschaft statt. Die Unterteilung der Altersklassen Männer / Frauen U20 und U18 am Vormittag und die Nachwuchsklassen am Nachmittag hat sich bewährt.

Bei den gemeinsamen Kreismeisterschaften am 06. Mai 2017 ebenfalls in Michelbach waren zwar alle vier Kreise dabei. Der Zuspruch, insbesondere bei den Erwachsenen lässt aber doch zu wünschen übrig.
Die Handhabung unterschiedlicher Startgeldforderungen war ein Hauptkritikpunkt. Zukünftig muss es hier eine einheitliche Regelung geben.

Ein Vergleich der Kreise im Leichtathletikverband Rheinland stellt sich auf der Folie wie folgt dar.

Kinder- Jugendarbeit

Nachdem im vergangenen Jahr nur ein einziger Teilnehmer bei Deutschen Meisterschaften startete, konnten in diesem Jahr gleich vier Nachwuchssportler die Qualifikationsnormen erfüllen und nach Bremen, Bernhausen bzw. Lage zu einer Deutschen Meisterschaft reisen.

Hatten wir im Jugendbereich im vergangenen Jahr auf den verschiedenen Ebenen der Rheinland-, Rheinland-Pfalz- und Westdeutschen Meisterschaften 26 Titel erkämpft, so kommen wir in 2017 immerhin wieder auf 40 Titel. Dennoch ist zu beachten, dass dabei einige Sportler mehrere Titel gewannen. Die Decke ist und bleibt dünn.

Bei der dritten Auflage des Kreisvergleichskampfes der Kinderleichtathletik am 23.09.2017 in Bad Ems starteten acht Teams in der Altersklasse U12. Die Kinder des Rhein-Lahn Kreises konnten, trotz der Absage aller Weiseler Kinder, einen tollen dritten Platz verbuchen. Hierbei hat es sich positiv ausgezahlt, dass wir mit einer großen Mannschaft von 11 Sportlern teilgenommen haben. Bemerkenswert bei diesem Ergebnis ist, dass in der Mannschaft 7 Sportler dem Jahrgang 2007 angehören und somit im kommenden Jahr nochmal antreten können.  Ich möchte an dieser Stelle dem Teamchef – unserem Jugendwart Johannes Nickel – für die Nominierung, Vorbereitung und Betreuung der Mannschaft ganz herzlich danken.

Ich komme nun zum Landesjugendsportfest.

Die neue Form des Landesjugendsportfestes hat sich immer noch nicht etabliert. Der Wegfall des Teamgedankens hin zur Einzelmeisterschaft der Jugend U14 wird nicht wie erwartet angenommen. Nur zwei Sportler des Rhein Lahn Kreises waren am 09.09.2017 in Schweich bei der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft der U14 am Start. Gemäß Beschluss des Beirats Wettkampforganisation des LVR soll beantragt werden, die Qualifikationsnormen für diesen Wettkampf etwas abzumildern.

Aktive

Nimmt man die Ergebnislisten von Straßenläufen zur Hand, stellt man fest, dass es durchaus viele Läufer im Rhein Lahn Kreis gibt.
Bei genauerem Hinschauen offenbart sich aber, dass viele dieser Läufer keinem unserer leichtathletiktreibenden Vereine angehören. Sie finanzieren ihre Wettkämpfe selbst und legen dabei teilweise gigantische Summen auf den Tisch.

Ein Beispiel:
Im abgelaufenen Jahr fand in Diez ein Lauf über 10 und 20 km statt. Die Grafenchallenge wurde in den sozialen Medien, aber auch im Radio stark beworben und hatte letztendlich trotz eines gewaltigen Startgeldes von bis zu 65,-- €  einen großen Zulauf.
Ist diese Art von Wettbewerb, bei dem man Stromschlägen ausgesetzt wird, bei dem die Teilnehmer durch 3-5 Grad kaltes Wasser schwimmen müssen, bei dem künstlich angelegte Schlammpassagen zu bewältigen sind und viele weitere Hindernisse im Weg stehen, die Zukunft? Auch die der Leichtathletik?

Meine Damen und Herren, ich war bei der Bundeswehr. Wenn ich meinen mir unterstellten Soldaten derartige körperliche Aufgaben abverlangt hätte, wäre ich mit Sicherheit sofort entlassen worden.

Also, Action um jeden Preis?
Offensichtlich spielt das Geld bei vielen Läufern bzw. Sportlern im Erwachsenenalter besonders auch in anderen Sportarten eine untergeordnete Rolle. Das Startgeld z.B. beim Ironman Frankfurt betrug in diesem Jahr 691,20 € inclusive Bearbeitungsgebühr. Trotzdem war 24 Stunden nach Öffnung der Anmeldemöglichkeit der Wettbewerb mit 2000 Teilnehmern ausgebucht. Das dies keine Ausnahme ist, will ich mit folgendem Beispiel noch untermauern. Im Sommer kommenden Jahres werde ich zum wiederholten Mal bei einem Radrennen quer durch die USA als Betreuer dabei sein. Alleine das Startgeld für dieses Rennen beträgt 8.130,-- Dollar. Hinzu kommen für die Radfahrer Kosten für 10 Betreuer, die Flüge, Mietkosten für vier Fahrzeuge und Verpflegung für alle. Mithin kommen ca. 100.000,-- € für eine Woche Schinderei auf die Radfahrer zu. Ok. Es gibt viele Sponsoren – aber bezahlt werden muss es trotzdem. Geld scheint da zu sein.
Nicht so in unseren kleinen Vereinen, die jeden Cent mehrfach umdrehen müssen.

Ich stelle mir also die Frage nach der Überlebensfähigkeit unserer Vereine. Dies tue ich auch im Hinblick auf die Macher in unseren Vereinen, die hoch engagiert sind. Aber sie werden auch jedes Jahr älter. Schaue ich auf unseren Trainernachwuchs wird mir bange, obwohl immer wieder junge Sportler auf der Schulbank sitzen und einen Trainerlehrgang besuchen. Leider gelingt es kaum, diese Lizenzbesitzer in einen dauerhaften Trainingsbetrieb zu integrieren. Ich gehe gleich, bei meinem Punkt Kampfrichter nochmals darauf ein.

Zurück zu uns.
Nur etwas mehr als eine Handvoll Sportler sind im Kreisgebiet bei Wettkämpfen im Stadion oder in der Halle anzutreffen. Die Teilnehmerfelder werden durch Sportler aus der Seniorenklasse und den Jugendklassen aufgefüllt. Somit wird, bei noch halbwegs guten Starterfeldern, ein falsches Bild gezeichnet. Fakt ist: Die Leichtathletik im Rhein Lahn Kreis und mit wenigen Ausnahmen auch in anderen Kreisen des LVR ist im Sinkflug. Mit dem Weggang von Abdi Uya Hundessa haben wir kaum noch jemand, der auf nationaler Bühne dabei sein kann. Gerne würde ich mich in diesem Punkt irren.

Die jugendlichen Sportler, die in den Aktivenbereich wechseln, und die bis zum Abitur der Leichtathletik treu geblieben sind, müssen aufgrund ihrer beruflichen Ausbildung bzw. Studium ihren Wohnort verlegen und dies in den meisten Fällen sogar in andere Bundesländer. Damit sind sie dann für unsere Vereine verloren.

Senioren


Ich zitiere den Bericht des Kreisseniorenwartes Wolfgang Zeidler:

Höhepunkt aus der Sicht des Rhein-Lahn-Kreises waren wie schon in den letzten Jahren die Kreisseniorenmeisterschaften am 26. August. Es war die einzige reine Senioren-Veranstaltung auf Kreisebene 2017. Allerdings fand diese nicht innerhalb des Rhein-Lahn-Kreises statt. Vielmehr wurde diese zum 6. Mal in Folge im hessischen Weilmünster durchgeführt. Die Kreise Rhein-Lahn, Westerwald sowie der gastgebende Kreis Limburg Weilburg machen diese Gemeinschaftsveranstaltung um den Sportlern eine bessere Wettkampfatmosphäre zu bieten. Mit 17 Titeln war die TuS Niederneisen erfolgreichster Verein aus dem Rhein-Lahn-Kreis mit einem überragenden Johannes Nickel in seinen Reihen. Er verbesserte seinen eigenen 5 Jahre alten Hausrekord im Hochsprung auf 1,87m. Im Bereich des LVR ist nur der Bronzemedaillengewinner von London, Kai Kazmirek in der Männerklasse noch besser. Traurig bei dieser Veranstaltung war, dass nur 23 Sportler aus dem Rhein-Lahn-Kreis am Start waren. Sicherlich spielt dabei die Entfernung eine ganz wesentliche Rolle.

Die erfolgreichste Leichtathletin aus dem Rhein-Lahn-Kreis kommt jedoch vom Diezer TSK Oranien. Sie gehört der Geherhochburg um Dr. Wolfgang Schaefer an und heißt Nicole Hörl. 2017 wurde die in der W45 startende Nicole Vizeeuropameisterin in der Mannschaftswertung mit den 10km – Straßengeherinnen und wurde zudem im 5000m Bahngehen Bronzemedaillengewinnerin. In Diez wurde sie Deutsche Meisterin im
5000m Bahngehen in der W45, was zugleich der 5. Platz in der Frauenwertung bedeutete.

Schließlich wurde auch Ingrid Geil von der TuS Niederneisen Deutsche Meisterin im Diskus - Winterwurf, und sicherte sich zudem die Silbermedaille bei den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in der W55. Sie hat damit 20 Medaillen für den Rhein-Lahn-Kreis geholt.

Statistik

Der Kreisstatistiker Edwin Schiebel hat auch in diesem Jahr wieder mit viel Akribie eine Klasse Kreisbestenliste zusammengestellt. Dazu hat er Ergebnisse aus über 200 Wettkampveranstaltungen ausgewertet. Neben dieser schon sehr ufwändigen Arbeit, hat er noch eine Kreismeisterübersicht und eine Ehrentafel für den Leichtathletikkreis Rhein Lahn angefertigt. Mit seiner Sorgfalt und Genauigkeit, die er an den Tag legt, können wir uns auf ein Druckwerk für alle interessierten Leichtathleten in den nächsten Wochen freuen.
Lieber Edwin, für Deine geleistete Arbeit möchte ich Dir im Namen aller Leichtathleten des Rhein Lahn Kreises besonders danken.

Zur Statistik gehört zweifellos auch die Auswertung für den Volksbank-Grand-Prix. Hier möchte ich meinen ganz besonderen Dank an Frau Eleonore Schiebel richten, die wie bereits im letzten Jahr die Auswertung aus den Ergebnissen der Kinderleichtathletik umgerechnet hat und dabei eine Rangfolge für alle Altersklassen von 6-13 Jahren erarbeitet hat. Die Siegerehrung wird bei der Sportlerehrung am 12.01.2018 in Scheidt erfolgen. Die Ergebnisse des Voba Grand Prix sind auf der Homepage des Rhein-Lahn-Kreises veröffentlicht

Liebe Frau Schiebel,
für diesen Mehraufwand danke ich Ihnen ganz herzlich und ich bin sicher, die Kinder und die Eltern werden es Ihnen am Tage der Sportlerehrung ebenfalls danken.


Pressearbeit

Ein sehr arbeitsintensives Amt bekleidet Dr. Wolfgang Schaefer. Als Pressewart des Kreises hat er nach fast jedem Wochenende Einen oder sogar mehrere Berichte über sportliche Veranstaltungen von der Kreisebene bis hin zu Deutschen Meisterschaften geschrieben und an die örtlichen Pressestellen weitergegeben. Gezählt habe ich sie nicht – aber ich schätze die Anzahl der Berichte auf weit über 70.

Gerade in dieser Woche hat er in den Medien über die DLV Bestenlisten der Altersklasse U16 geschrieben.

Homepage

Unsere Homepage, die nun seit 5 Jahren besteht wird von Karl Heinz Görke als Webmaster betreut.
Das Internet lebt viel von bunten Bildern! Auf den Sportfesten werden regelmäßig viele Fotos gemacht. Es wäre schön, wenn davon mehr auf unserer Internetseite zu sehen wären. Bitte schicken Sie die Fotos, ggf. sogar ein paar Zeilen oder Stichwörter einfach an webmaster@leichtathletik-rhein-lahn.de. Es ist unsere Internetseite, die für uns und unseren Sport wirbt!

Kampfrichter

Nach dem Weggang von Peter Wachholz haben wir keinen amtierenden Kampfrichterwart. Dies ist sehr bedauerlich, da gerade bei „Kreisveranstaltungen“ dieses Amt dringend benötigt wird. Die laufenden Aufgaben werden überwiegend von unserer Wettkampfwartin Ellen Mesloh übernommen.
Die Ausbildung unserer Kampfrichter obliegt dem LVR. Regelmäßig werden Kurse durchgeführt und sind dann auch gut besucht.
Ellen Mesloh hat während des Italien-Trainingslagers des TV Bad Ems an dem noch weitere Vereine aus dem Kreisgebiet und auch darüber hinaus teilnahmen, eine Kampfrichtergrundausbildung mit großem Erfolg durchgeführt.
Es gibt sie also, die Kampfrichter. Nur, wo sind sie, wenn Sportfeste sattfinden. Immer wieder werden Jugendliche ausgebildet aber nur ein kleiner Teil bleibt dabei. Hier gilt übrigens das Gleiche, wie bei unseren Sportlern. Mit dem Abitur gehen sie weg.

Kasse

Ich möchte unseren Kassenwart Marc Ringelstein bitten, ein paar Worte zu den nächsten beiden Folien zu sagen.

 

Bestandserhebung

Ein erneuter Rückschritt der Mitgliederzahlen. Und dies, obwohl ich verschiedene Vereine persönlich angerufen, bzw. per Mail aufgefordert habe, ihre Zahlen zu überprüfen.

Deshalb auch meine Bitte an alle Vereine:

Bei der ONLINE-Meldung an den Sportbund möchte ich sie bitten, alle Leichtathletikmitglieder unter der Ziffer 20 “Leichtathletik” in die Bestandserhebung einzutragen. Dazu gehören auch alle Freizeit- und Hobbysportler, Volksläufer, Lauftreffteilnehmer, Sportabzeichenteilnehmer usw.

Änderungen

Ausländerstartrecht bei Deutschen Meisterschaften

Das Ausländerstartrecht bei Deutschen Meisterschaften wird neu geregelt.
Nach derzeitiger Regelung  sind „Nicht-EU-Staatsbürger“ bei Deutschen Meisterschaften nicht mehr startberechtigt. Im abgelaufenen Jahr war im Rhein Lahn Kreis Abdi Uya Hundessa davon betroffen. Er konnte an keiner DM mitwirken.

Leider hat diese Änderung auch Einfluss auf die Kaderzugehörigkeit im D-Kader des LVRheinland. Da ein Start bei einer DM ausgeschlossen ist, wird auch eine finanziell wirksame Förderung ohne Regressansprüche an den LVRheinland unmöglich.

Die Gremien im Deutschen Leichtathletikverband scheuen derzeit einen Beschluss zu fassen, da eine Klage beim Europäischen Gerichtshof ansteht und man die Entscheidung von dort abwarten will.

Süddeutsche Meisterschaften

Nach dem Ausscheiden aus dem Gremium der Westdeutschen Fachverbände ist es nahezu zeitgleich gelungen, den Sportlern unterhalb einer Deutschen Meisterschaft eine Wettkampfebene bei den Süddeutschen Verbänden zu ermöglichen.
Dies bringt aber auch größere Entfernungen und Anreisen mit sich. Im Jahr 2017 hatten wir noch Glück,
die süddeutschen Meisterschaften waren in Frankfurt (Halle), Regensburg (10.000m + 3000m Hindernis), Breitenbrunn (Straßengehen), Wetzlar (M/F und U18) und in Ingoldstadt (U23 + U16).
2018 müssen wir nach Sindelfingen (Halle), Regensburg (10.000m + 3000m Hindernis), Erding (M/F und U18) und nach  Walldorf (U23 und U16).

Deutscher Leichtathletikverband

Der Deutsche Leichtathletikverband hat am vergangenen Samstag ein neues Präsidium gewählt. Obwohl die Veranstaltung unter dem Motto „Sprung in die Zukunft“ stand, und eine Verjüngung angestrebt wurde, ist der neue Präsident Jürgen Kessing, im Hauptberuf Bürgermeister der Stadt Bietigheim-Bissingen, nur 2 Tage jünger als der alte Präsident. So viel zur Verjüngung.
Insgesamt gibt es vier neue Mitglieder im Präsidium und das ein Jahr vor der Europameisterschaft in Berlin.

Doping

Zuletzt möchte ich noch eine Anmerkung zu den unangenehmen Vorkommnissen und Begleiterscheinungen unserer Sportart verlieren, die meiner Meinung nach gravierende Auswirkungen besonders auf unsere Jugendlichen hat.

Sauberen Spitzensportlern, die mehrmals jährlich auf Dopingsubstanzen kontrolliert werden, muss eine Wettkampfplattform angeboten werden, auf der sie eine Chance haben zu bestehen. Wenn nationale Verbände, wie in Russland geschehen, Doping nicht nur dulden, sondern sogar fördern, führt dies zum Untergang unserer Sportart.
In einem persönlichen Gespräch mit Dr. Mortsiefer von der NADA hat mir dieser versichert, dass von den 214 Mitgliedsverbänden des internationalen Leichtathletikverbandes maximal 12-15 nationale Verbände ein ähnliches Dopingkontrollsystem wie Deutschland anwenden. Das ohnehin entwürdigende Verfahren, welches bei Kontrollen angewendet wird und bei dem sich ein Spitzensportler wie ein Verbrecher verfolgt sieht ist für viele deprimierend und für alle Hochleistungssportler in Deutschland im Hinblick auf weniger bis gar keine Kontrollen in anderen Ländern nicht hinnehmbar.

Um unseren Kindern und Nachwuchssportlern Vorbilder präsentieren zu können, die nicht mit Dopingvorwürfen belastet sind, hat die Bundesregierung auch auf permanenten Druck des DLV-Präsidenten Clemens Prokopp ein Anti-Dopinggesetz verabschiedet, was auch von sehr vielen Spitzensportlern gefordert wurde. Damit werden die schwarzen Schafe zu Kriminellen.

Auf Verbandsebene haben wir für unsere Kaderathleten nicht nur einen jährlichen Vortrag zur Dopingabwehr eingeführt, sondern alle Kaderangehörigen schriftlich zum Anti-Doping verpflichtet.

Damit beende ich meinen Jahresbericht und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.

Vergabe der Kreismeisterschaften 2018

Volksbank Grand Prix

5.    Sportlerehrung 2017 in Scheidt

Die Sportlerehrung des Rhein Lahn Kreises findet am Freitag, 12.01.2018 um 18.00 Uhr in Scheidt statt.

6.     Zeitmessanlage in Diez

Die neue Zeitmessanlage in Diez wurde geliefert, ist aber nicht betriebsbereit. Eine Nachbesserung durch die Firma Sporttronic ist notwendig.

7.      Anträge

Der Kreisvorsitzende wird beauftragt einen Änderungsantrag beim LVR bezüglich der Ehrungsordnung bei der Sportlerehrung zu stellen. Es wurde kritisiert, dass unterschiedliche Ehrungskriterien in den Altersklassen, insbesondere bei der Jugend gelten. Hier soll einheitlich eine Ehrung bei Deutschen Meisterschaften für die Plätze 1-8 vorgeschlagen werden.

8.     Bericht der Kassenprüfer

Andreas Bröder berichtet über die Kassenprüfung.

9.      Entlastung des Vorstandes

Nach seinem Bericht als Kassenprüfer stellt Andreas Bröder den Antrag auf Entlastung:
Ergebnis: einstimmig

10.     Wahl eines Versammlungsleiters

Als Versammlungsleiter wurde Fritz Fischer gewählt.
Ergebnis: einstimmig bei 1 Enthaltung

11.     Neuwahlen des Vorstandes

Zum 1. Vorsitzenden wurde Klaus-Dieter Welker gewählt
Ergebnis: einstimmig

Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden am Block gewählt.
Sportwartin: Ellen Mesloh
Kassenwart: Marc Ringelstein
Jugendwart: Johannes Nickel
Seniorenwart: Nicole Hörl
Statistik: Edwin Schiebel
Pressewart: Dr. Wolfgang Schaefer
Beisitzer: Klaus Föhrenbacher
Ergebnis: einstimmig

Karl Heinz Goerke betreibt weiter die Website des Kreises, gehört aber nicht zum Vorstand.

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