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27.09.2019

Edelmetall im halben Dutzend

Mehrkampf: Große Erfolge für Sauerwein und Geschwister Mesloh bei den Deutschen Meisterschaften des Turnerbundes in Enkheim

Gold für Theodor Sauerwein: Im Steinstoßen und Schleuderballwurf wiederholte der Athlet aus Bornich in Enkheim seinen Doppelsieg aus dem Jahr 2017

Gold für Theodor Sauerwein: Im Steinstoßen und Schleuderballwurf wiederholte der Athlet aus Bornich in Enkheim seinen Doppelsieg aus dem Jahr 2017

Auch die Geschwister Mesloh staubten in Enkheim reichlich Medaillen und Urkunden ab

Auch die Geschwister Mesloh staubten in Enkheim reichlich Medaillen und Urkunden ab

Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften des Turnerbundes schnitt ein Trio aus Vereinen des Turngaus Rhein-Lahn hervorragend ab. Durch frühmorgendliche Feuchtigkeit konnte Nadja Mesloh (TV Bad Ems) in der Frauenklasse beim Schleuderballwerfen nicht genügend Zug auf das Wurfgerät legen und so landete ihr bester Wurf bei 50,55 Metern, was ihr die Bronzemedaille einbrachte. Ihr Bruder Lars beförderte in der Männerklasse den Schleuderball auf 54,16 Meter und wurde damit Siebter. Beim Steinstoßen landete Nadja Meslohs Brocken bei 9,09 Metern – Rang vier. Im leichtathletischen Fünfkampf lief Nadja Mesloh in 13,29 Sekunden Bestzeit über 100 Meter, sprang tolle 4,75 Meter weit, stieß die Kugel auf gute 13,20 Meter, ließ den Schleuderball auf 54,08 Meter fliegen, und im abschließenden Lauf über 1000 Meter blieb die Uhr bei 3:35,10 Minuten stehen. Dies bedeutete in der Endabrechnung die Vizemeisterschaft mit 59,298 Punkten. Lars Mesloh punktete mit guten 12,87 Sekunden über 100 Meter, auch mit den 5,83 Metern im Weitsprung setzte er sich schon unter die ersten drei in der Männerklasse. Die Kugel stieß er 11,24 Meter weit und der Schleuderball landete bei tollen 55,72 Metern. Im abschließenden Rennen über 2000 Meter lief er nach 7:10,60 Minuten über die Ziellinie und verteidigte seinen zweiten Platz.

Theodor Sauerwein vom TV Weisel schaffte es seinen Doppelsieg aus dem Jahr 2017 zu wiederholen. Beim Steinstoßen der Altersklasse M18/19 behielt der Bornicher mit persönlicher Bestweite von 10,69 Metern mit dem immerhin 10 Kilogramm schweren Eisenquader mit stattlichen 1,32 Metern Vorsprung die Goldmedaille. Im anschließenden Schleuderballwerfen machte Sauerwein ebenfalls gleich im ersten Durchgang klar, dass er bei der Vergabe von Gold mitkämpfen wollte. Mit glatten 55 Metern stieg er in den Wettbewerb ein, nach toller Serie brachten ihm 58,15 Meter mit beachtlichem Abstand zu den härtesten Konkurrenten nach 2016 und 2017 zum dritten Mal den nationalen Titel in dieser Disziplin. Im Leichtathletik-Fünfkampf traf Sauerwein auf überwiegend ausgeruhte Mitbewerber. Hochmotiviert, aber mit schweren Beinen kam er im Sprint über 100 Meter (13,20 Sekunden) und im Weitsprung (5,23 Meter) zwar nicht ganz an seine persönlichen Bestleistungen heran, bestätigte diese dann aber im Kugelstoßen mit 11,92 Metern. Die meisten Punkte sammelte Sauerwein in seiner Lieblingsdisziplin. Den Schleuderball ließ er noch einmal auf hervorragende 58,01 Meter fliegen. Den Fünfkampf beendete er mit 3:21,4 Minuten im Lauf über 1000 Meter. Mit insgesamt 52,201 Punkten verbuchte Sauerwein mit der Bronzemedaille (mit lediglich 0,72 Zählern Rückstand auf Rang zwei) seinen bisher größten Erfolg im Fünfkampf bei Deutschen Meisterschaften.

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