Logo LV Kreis Rhein-Lahn
Zum Inhalt Nebennavigation

Suche:

Zum Inhalt Hauptnavigation

08.09.2020 Dr. Wolfgang Schaefer

Olivia Gürth rennt nach 2019 zur zweiten deutschen Meisterschaft im Hindernislauf

Ein großartiges und taktisch sehr kluges Rennen lieferte Olivia Gürth vom Diezer TSK Oranien bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Heilbronn ab.

Olivia war über 2000m Hindernis in Heilbronn erfolgreich

Olivia war über 2000m Hindernis in Heilbronn erfolgreich

Vorneweg durchs Rund in Heilbronn

Vorneweg durchs Rund in Heilbronn

Leider reichte es nicht für den Endlauf

Leider reichte es nicht für den Endlauf

Im 2000 m-Hindernislauf der Jugend U 20 setzte sie sich sofort nach dem Startschuss zusammen mit der Titelverteidigerin und Mitfavoritin Katrin Marx (LC Rehlingen) an die Spitze des neunköpfigen Läuferinnenfeldes. Beide liefen sehr gleichmäßig und vergrößerten nach und nach den Vorsprung vor den übrigen Läuferinnen. Am vorletzten Wassergraben gut 500 Meter vor dem Ziel übernahm Olivia Gürth die Initiative und setzte sich vor die Konkurrentin. Mit einer Temposteigerung in der letzten Runde wurde ihr Vorsprung immer größer und sie überquerte die Ziellinie nach 6:33,70 Minuten mit 8,14 Sekunden Vorsprung vor der Saarländerin. Gleichzeitig verbesserte sie ihren im Juli aufgestellten Kreisrekord um knappe acht Sekunden.
Nicht ganz so gut erging es dem zweiten heimischen Vertreter in Heilbronn Timothy Erpenbach (TuS Katzenelnbogen-Klingelbach). Im ersten Halbfinallauf über 800 Meter der männlichen Jugend U 20 konnte er sich zwar kurzzeitig an die Spitze der zehn Laufteilnehmer setzen, versäumte es aber dann das Tempo zu verschärfen, denn der Lauf war nicht allzu schnell, sodass fast alle Läufer beim Schlussspurt noch dicht zusammen waren. Timothy Erpenbach lief als Fünfter in 1:57,16 Minuten ins Ziel. Die ersten drei standen automatisch im Finale, Timothy hingegen musste noch warten. Da die Konkurrenten im zweiten Lauf die Zeiten aus dem ersten Lauf kannten, schlugen sie von Anfang an ein schärferes Tempo an. Neun von ihnen waren am Ende schneller als Erpenbach, der somit den Endlauf leider verpasste.

zurück